Christiane Krüger-Strothmann

  • Seit 2004 Wiederaufnahme der intensiven Auseinandersetzung mit der Aquarell- und Acrylmalerei und Teilnahme an verschiedenen Workshops
  • Seit 2008 Gruppen- und Einzelausstellungen
  • Mitglied im Kunstkreis Porta Westfalica, seit 2014 deren Vorsitzende                                              
  • Studium der Germanistik, Gesellschaftswissenschaften, Musik
  • und Sport an den Universitäten in Kassel und Bielefeld - I.und II. Lehrer- Staatsexamen
  • 1978 - 2008 Lehrauftrag an der Universität Bielefeld im Fachbereich Musik
  • 1979 – 2011 Unterrichtstätigkeit an der Städtischen Musikschule Porta Westfalica

„ Es ist im Malen etwas Unendliches. In den Farben sind verborgene Dinge von Harmonie und Kontrast, Dinge, die durch sich selber wirken, und die durch kein anderes Medium auszudrücken sind.“ ( Vincent van Gogh, 1882 )


Malen ist für mich ein Weg, die unterschiedlichsten Facetten des Lebens zum Ausdruck zu bringen und sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen. Es bedeutet Aufbruch, Infragestellung und immer wieder Neuanfang. Die Farbe ist das Grundelement der Malerei und die intensive Auseinandersetzung mit Farben, Formen und Strukturen ist ein ständiger Prozess des Suchens und Findens von Ausdruck, ein Suchen nach der eigenen Mitte.                                  

Die Bilder entstehen intuitiv und der Zufall ist hier ein wichtiger Ratgeber, dem aber bewusst nicht alles überlassen bleibt.

Ein bedeutendes Wesensmerkmal des Malprozesses sind die häufigen Phasen des Überarbeitens oder des Umarbeitens, also die Überlagerungen von verschiedenen Farbschichten und deren Wechselwirkungen untereinander, die den Bildern immer neue Strukturen und Perspektiven verleihen.     

Es wird gekratzt, geschabt, zerstört, neu geschichtet, um Durchbrüche und Öffnungen entstehen zu lassen, trennende Schichten aufzulösen und den Blick in tiefere Schichten freizugeben. Zeitkrusten entstehen, Vergängliches zeigt deutliche Spuren, es ist der Prozess vom Werden und Vergehen.                                 

Es entstehen abstrakte, intensive Bildwelten in Mischtechnik, die auch alltägliche Dinge mit in den Entwicklungsprozess integriert.